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Die erste Lesung

Die Vorbereitung

20 Tage bis zu der ersten Lesung. 20 Tage sind schnell vorbei und deswegen habe ich meine Textstellen nun deutlich intensiver geübt. Schon ein Jahr zuvor waren die entsprechenden Passagen ausgewählt und eingesprochen worden. Im Tonstudio von Peter Kellert wurden die Aufnahmen mit der passenden Musik unterlegt und so hatte ich bereits, lange vor der ersten Lesung, mein fertiges Programm.


Vorlesen üben

Einen 50minütigen Text fehlerfrei vortragen? Fast unmöglich. Genau, fast. Und so hieß es für mich: üben, üben, üben. Vor allem die Woche vor der Lesung ist besonders intensiv gewesen. Meine Stimme war merklich strapaziert und so entschied ich mich einen Tag zu pausieren.


Die Aufregung

Abends wenn ich mich ins Bett gelegt habe, schossen mir immer wieder einzelne Sätze durch den Kopf. Nach und nach konnte ich immer mehr Passagen auswendig. Man sollte meinen, dass mich das hätte beruhigen sollen, aber das tat es nicht. Warum? Michael J. Scheidle hat es bei seiner Lesung auf den Punkt gebracht: „Das erste Mal vergisst man nie.“


Es wird ernst

Am Samstag trat ich dann um 17 Uhr die Fahrt nach Neresheim an. Aufgrund der Wetterbedingungen musste der Veranstaltungsort geändert werden und meine Musiker fielen krankheitsbedingt aus.


Nach der Vorbereitung des Buchtisches und einem Soundcheck war es dann bald so weit.

Um Punkt 19 Uhr schlug ich mein Buch auf und meine erste Lesung begann.

Geschafft

Nachdem ich das Publikum einmal quer durch mein Buch geführt habe und der letzte Satz gelesen war, stand eine kurze Pause an. Es war schön, sich direkt

mit dem Publikum austauschen zu können. Da ich nun nicht mehr aufgeregt war, konnte ich die anschließende Lesung voll und ganz genießen. Herr Scheidle versteht es, das Publikum mit viel Humor und Witz durch seinen Krimi „Tomatidin“ zu führen. Und mit einigen herzhaften Lachern, endete ein absolut gelungener Abend.

Das Fazit

Danke! Es war eine wundervolle Veranstaltung und ich bin dankbar dabei gewesen zu sein.

Mein herzlicher Dank geht an Frau Becker von der Kulturgemeinde Neresheim, die diese Veranstaltung möglich gemacht hat. Vielen Dank an die Bürgergemeinschaft Elchingen, die uns mit Getränken und kleinen Snacks versorgt hat. Ebenso möchte ich mich bei Herrn Scheidle und seiner Frau für den tollen Abend bedanken.


Und zu guter Letzt ein riesiges Dankeschön an das tolle Publikum.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen und Sie uns ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben.


Ende

Natürlich bin ich nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren. Eine signierte Ausgabe des Krimis „Tomatidin“ von Michael J. Scheidle ist meine nächste Lektüre.


Und für alle die neugierig geworden sind:

Am 26.09.2022 um 20:00 Uhr findet meine nächste Lesung im Albert-Schweitzer-Haus (Otto-Hahn-Str. 55 in 73432 Unterkochen) statt.

© Sandra Gottwaldt

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